Eurasier Züchter Portal

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eingetragener Züchter im EZV seit 2017

Am 23.10.2017 brachte Ayuna 5 gesunde Welpen zur Welt, 1R/4H.

Stolzer Vater ist Copper vom Eurasiertraum
(zu sehen auf dem letzten Bild - roter Rüde)

 

Ayuna Mae vom Klosterbach
geboren am 22.06.2014
Würfe bisher:1
Ayunas Stammbaum

 

Wie ich auf den Eurasier kam und dann zur Zucht

Ich bin, was den Hund angeht, ein ziemlicher Spätzünder. In unserem Zuhause meiner Kindheit gab es keine Tiere. Als junge Erwachsene hatte ich das Pech, von einem Hund ins Gesicht gebissen worden zu sein. Ab diesem Zeitpunkt näherte ich mich keinem Hund mehr, das Trauma war zu groß, es hielt gut 10 Jahre an. In dieser Zeit drehte sich mein Rad des Lebens weiter und hielt noch manchen Schlag bereit. So erfuhr ich endgültig 1999, dass ich nie Kinder bekommen könnte.
Allmählich reifte in mir der Wunsch nach einem „Ersatz“, ja so muss man es anfänglich nennen. Ich befasste mich mit dem Gedanken, einen Vierbeiner zu mir zu nehmen. Doch die Versuche, einen Hund an mich ran zu lassen, scheiterten. Aber der Gedanke verfestigte sich und im Rahmen meiner damaligen Arbeit lernte ich Elsa, eine ältere Goldi-Hündin kennen. Sie schaffte es, dass ich sie streichelte. Und dann war es um mich geschehen. Im Jahre 2000 zog Jule, eine 12 Wochen alte Golden Retriever Hündin zu mir. Sie war für mich ein Goldschatz und auch Therapiehund. In der Erziehung machte ich anfänglich sehr viel falsch, aber Jule war einfach nur lieb und ich durfte 14,5 schöne Jahre mit ihr teilen.

Aber wie kam es dann, dass Ayuna in mein Leben trat?
Ja, einen Eurasier lernte ich erstmalig 2012 bei meiner Schwester kennen. Ayanee, eine wunderschöne, wolfsgraue Eurasier-Hündin. Vom Aussehen her war sie einfach perfekt, aber sie war mir zu ruhig. Ich hatte schließlich eine Goldi-Hündin, die selbst mit 14 Jahren noch spielte und sich jugendlich verhielt. 2014 kam es nun, dass Ayanee mit ihrer Familie um Ostern bei uns am Niederrhein zu Besuch war, sie sollte gedeckt werden.
Meine Schwester hatte mir immer und immer wieder die Vorzüge ihres Eurasier’s genannt. Aber sie konnte mich nicht überzeugen. Ich durfte aber zum Deckrüden mitfahren. Ja, und da erlebte ich einen Eurasier, wie ich ihn gern hätte. Verspielt und dennoch distanziert gegenüber Fremden, kuschelig und dann wieder eigen. Ich sagte zu meiner Schwester, so wäre der Rasi perfekt für mich. Ich hatte eine Woche lang Gelegenheit, mir auch den Rüden und sein Verhalten anzuschauen und als Ayanee mit ihrer Familie wieder nach Hause fuhr, stand mein Entschluss fest. Ich wollte genau aus dieser Verpaarung gerne ein Mädel.


Dieses Mädel erblickte am 22.06.2014 das Licht der Welt und wurde am 20.08.2014 unser neues Familienmitglied. Die Maus hatte Pfeffer im Popo. Ich merkte schnell, dass mein letzter Welpe vor über 14 Jahren zu mir gekommen war und ich in punkto Erziehung wieder am Anfang stand. Ayuna war lange Kind, gute 2,5 Jahre. Anfänglich hatte ich gar keine Ambitionen mit ihr zu züchten, aber je erwachsener sie wurde, umso mehr reifte dieser Wunsch, natürlich verbunden mit dem Gedanken, dann ein Mädel von meiner Ayuna bei uns zu halten. Ich machte die Untersuchungen und die Ankörung schon recht früh. Es sollte dann aber noch dauern, bis die Planung für einen Wurf stand, denn auch die häuslichen Bedingungen mussten für uns und für eine kleine Hundefamilie optimal sein. Eine Obergeschosswohnung und ein Zugang zum Garten durch den Keller waren für mein Verständnis nicht ok. Doch der Zufall half uns und so zogen wir am Anfang des Jahres um und haben somit auch im wohnlichen Umfeld die guten Bedingungen erreicht.

Jetzt ist Ayuna Mama von fünf gesunden, ausgeglichenen Eurasier-Welpen und wir genießen jede Minute mit dieser kleinen Hundefamilie. Ayuna vertraut mir in jeglicher Hinsicht und sucht auf ihre Art dann schon mal Rat bei mir, ihrer Hundemama.

Mein Weg war lang, aber sehr wohl überlegt und dann mit ganzem Herzblut umgesetzt. Ich kann es nur bestätigen, EINMAL EURASIER IMMER EURASIER! Und ein Mädel bleibt bei uns, Akia Nala wird unser Rudel vervollständigen, denn was ist schöner als ein Eurasier? Richtig zwei Eurasier.

Die Welpen wachsen bei uns inmitten der Familie und nicht separiert auf. Vom Welpenzimmer haben wir einen direkten Zugang zu unserem Garten. Sie werden von Anfang an mit alltäglichen Geräuschen, Gerüchen, verschiedenen Untergründen ect. konfrontiert, jeden Tag wird mit den Kleinen gekuschelt, ohne würden wir es gar nicht aushalten. Wenn sich ihr Erkundungsradius aus derWurfkiste in die unmittelbare Umgebung erweitert, wird das Zimmer schnell zu einer Abenteuerfläche mit Zwei-und Vierbeinern. Man kann dieses wunderbare Gefühl nicht wirklich in Worte fassen, ich bin Ayuna so dankbar für dieses Geschenk. Klar wir sind Eurasier infiziert, aber das sind wir mit Leib und Seele. Und auch nur so geht es mit der Zucht, ohne das innere Feuer ginge es nicht.

Wir werden die Welpen gut auf ihr neues Leben vorbereiten, dass ihre zukünftigen Familien, genau wie wir, nur Freude und innere Zufriedenheit mit ihrem Bärchen haben werden. Es ist abenteuerlich, der erste Gang nach draußen, spielen, toben und erkunden, mit dem Auto fahren, die erste Mahlzeit nicht von Mama’s Milchbar, ja wir freuen uns und sind sehr glücklich. Mit den gut vorbereiteten Welpen können wir ein wenig von unserem Glück an die passenden zukünftigen Zweibeiner weitergeben.